Fragen und Antworten zum Thema Kleinkläranlage
Für die Genehmigung einer Kleinkläranlage ist die jeweilige Untere Wasserbehörde zuständig. Sie erteilt die „wasserrechtliche Erlaubnis“ für den Betrieb einer solchen Anlage. Diese ist Voraussetzung für den Einbau und die Inbetriebnahme der Anlage.
Die Ablaufklasse wird von Ihrer zuständigen Wasserbehörde festgelegt. In der Regel ist hier die Ablaufklasse C (Kohlenstoffabbau) ausreichend. In Wasserschutzgebieten oder bei Einleitung in ein sensibles Gewässer kann auch eine höhere Ablaufklasse wie N (Nitrifikation) oder D (Nitrifikation und Denitrifikation) gefordert werden.
Wir bieten ihnen hierfür die Ablaufklasse D (Nitrifikation und Denitrifikation) an.
Die Ablaufklasse D ist die nächst höhere Ablaufklasse und schließt damit die Ablaufklasse N (Nitrifikation) mit ein.
GRAF Kleinkläranlagen sind serienmäßig mit einer Netzausfallerkennung ausgestattet. Damit sind nur noch 2 Wartungen im Jahr vorgeschrieben.
In der Regel erfolgt die Schlammabfuhr bedarfsgerecht. Dass heißt, dass bei jeder Wartung der Schlammspiegel gemessen wird. Ist eine bestimmte Menge an Schlamm in der Vorklärung vorhanden teilt Ihnen ihr Wartungsunternehmen mit, dass die Schlammabfuhr zu erfolgen hat. Dies erfolgt in der Regel 1-2 mal jährlich. Die Abstände der Schlammabfuhr lassen sich durch den Einsatz eines größeren Schlammspeichers entsprechend verlängern.
Die Nachrüstung der Dreikammergrube ist fast immer möglich. Wir bieten Ihnen hierzu 2 Möglichkeiten an. Bei der ersten Variante wird nach der Dreikammergrube einfach ein Kunststoffbehälter nachgeschaltet, in dem sich die Klärtechnik befindet. Die Arbeiten an der alten Grube sind somit minimal. Wenn das Volumen der Dreikammergrube groß genug und in einem guten Zustand ist, ist es auch möglich einen Nachrüstsatz in die vorhandene Grube einzubauen. Weitere Informationen zur Nachrüstung im Katalog K Seite 14-17.
Die Grube ist zu entleeren und gründlich zu reinigen. Es ist zu prüfen, ob der Behälter noch dicht ist. Es muss nicht nur der gesamte Behälter wasserdicht sein, sondern auch die Trennwände zwischen den einzelnen Kammern. Ein Technik-Leerrohr ist zum geplanten Ort des Steuergerätes oder des Außenschaltschrankes zu verlegen. Bei der Nachschaltung eines Behälters sind die Zu- und Ablaufhöhen zu beachten.
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- Katalog Abwasser K30

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- Prospekt Sammelgruben K-SGR30

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